Dynamische Gebäudesimulation
Zur Anwendung gelangt die an der TU München entwickelte Software GEBSIMU 6.2, die eine voll instationäre Simulation des thermischen Verhaltens von Räumen gestattet. Typische Aufgabenstellungen sind dynamische Kühllastberechnungen, Simulationen des Heiz- und Kühlenergiebedarfs von Räumen oder die Simulation frei schwingender Raumtemperatuiren bei fehlender oder eingeschränkter Raumkühlung.

RLT-Anlagensimulation
Die Software SIMHX stellt eine Eigenentwicklung dar, die auf den Erfahrungen von betreuten Sanierungsprojekten beruht. Klimaprozesse lassen sich in nahezu beliebiger Konfiguration modellieren und unter Verwendung von Testreferenzjahr-Wetterdaten simulieren. Eine Besonderheit ist, dass auch komplizierteste multifunktionale WRG-Systeme wasserseitig abbildbar sind. Die zahlreichen Anwendungen erstrecken sich von Projekten im asiatischen Raum, über Prozessluftanlagen der Industrie bis zu Komfortklimaanlagen. i

Thermische Bauteilaktivierung
Für thermisch aktivierte Bauteile wurde eine Software eigenentwickelt, die die zweidimensionale instationäre Simulation gestattet. Sowohl die stationäre / instationäre Kühlleistung als auch das effektive Wärmespeichervermögen lassen sich berechnen. Für luftgekühlte Massivdecken (System Kiefer) erfolgte eine Quasi-3D-Erweiterung, die Ankopplung an ein vereinfachtes Raummodell sowie eine Validierung anhand von Messergebnissen.